Ellbogendysplasie – ED

Bei ED handelt es sich um Entwicklungsstörungen des Ellbogengelenks, die verschiedene Gelenkbestandteile betreffen können. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende Faktoren.

 

Die ED wird über mehrere Gene vererbt. Der genaue Erbgang und die beteiligten Gene sind bislang nicht bekannt, so dass kein Gentest für die Erkrankung existiert. Der Nachweis kann daher bislang nur über die tierärztliche Beurteilung des Einzeltieres erfolgen.

 

Die ersten Symptome einer ED sind ein steifer Gang oder Lahmheiten der Vordergliedmaßen, die nach längerer Ruhe oder starker Belastung am deutlichsten sind. Sie treten erstmals im Alter von vier bis acht Monaten auf.

 

Ist eine ED diagnostiziert, kann nur ein chirurgischer Eingriff die schlimmste Folge der ED verhindern: Dauerschmerz mit chronischer Lahmheit durch Entzündungen und fortschreitende Arthrosebildung bereits bei Junghunden.

 

Die ED gilt als nicht heilbar. Alle anerkannten Behandlungsmethoden zielen auf ein langsameres Fortschreiten der Erkrankung und ein größtmögliches Maß an Schmerzfreiheit für den Patienten ab.

 

Klassifizierung

 

Nach der International Elbow working Group wird die ED je nach Ausmaß der Erkrankung in drei klinische Stadien eingeteilt. Hierbei wird lediglich der Schweregrad der Arthrose über das Ausmaß der Knochenzubildungen beurteilt.

 
Schweregrad Kriterien
Grad 0 = Normal keine Osteophyten oder Sklerose

Grad I = Milde Arthrose

Osteophyten kleiner als 2 mm oder Sklerose der Gelenkfläche (Incisura trochlearis) der Elle

Grad II = Moderate Arthrose

Osteophyten zwischen 2 und 5 mm groß

Grad III = Schwere Arthrose

 Osteophyten größer als 5 mm


Weitere Informationen und Darstellungen zum Thema ED finden Sie auf der Homepage unserers Tierarztes:
http://www.szabados.at/infos-fuer-patienten/ellbogendysplasie-ed.html